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Luftseilbahnen Fiesch-Eggishorn - Kurzgeschichte

1959 gründeten 16 Personen aus Fiesch, Mörel und Goldau ein Initiativ-Komitee mit der Absicht den, nach Baedecker (Ausgabe 1901) berühmtesten Aussichtsberg des Oberwallis, das Eggishorn, zu erschliessen.

Mehr Infos zu unsem Leitbild  , unserer Organisation oder  unserer Strategie  und Kurzgeschichte finden Sie im Magazin "40 Jahre LFE" PDF Icon und "Schnee von morgen" PDF Icon.

 

 

Eine Bahn prägt die Entwicklung der Region

Mit einem Aktienkapitel von 2,3 Mio. erfolgte 1963 der Startschuss. Heute wiegt die Bahn auf dem Konto 60 Millionen. Dazwischen liegen fruchtbare Jahre des Weitblicks und ein unerschütterlicher Fortschrittsglaube. 

Den Gommern wird nachgesagt, sie seien die «Lamas» der europäischen Hochalpen. Die Fiescher lehrten ihre Nachbarn in den 60er Jahren eines Besseren: 1965/66 bauten sie die Luftseilbahn auf den Kühboden und gleichzeitig ein Feriendorf im Tal; 1968 erfolgte der Weiterausbau der Bahn bis auf das Eggishorn. Kein Wunder, bei den Vorfahren.

   

Besonderes Erbe

Die touristischen Wurzeln der Fiescheralp liegen im 19. Jahrhundert. 1856 baute der Fiescher Alexander Wellig am Herrenweg auf der Alpe ein Nobelhotel von späterem Weltruf, das Hotel Jungfrau, welches Bergpioniere wie Eduard Whymper beherbergte. Der Reiz dieses Gasthauses und des Eggishorns sowie die drohende Abwanderung ins Tal führten in den 60er Jahren zum Bau der Bahn. 1972 fiel das Hotel-Juwel einer Brandstiftung zum Opfer, die Bahn aber florierte weiter.

   

Tourismus als Lebensnerv

Die Bahn bescherte der Region den nötigen Aufschwung. Der Tourismus wurde angekurbelt, und dies wiederum begünstigte das lokale Baugewerbe. Chalets, Ferienhäuser und weitere Gaststätten schossen wie Pilze aus dem Boden. Heute verfügt Fiesch - dank der touristischen Anziehungskraft der Luftseilbahn - über ein breites einheimisches Gewerbe, das weit über dem Durchschnitt vergleichbarer Regionen liegt.

   

Mehr Qualität für unsere Gäste

Es geht bei einer ISO-Zertifizierung nicht darum, dass nach Abschluss des Prozesses ein weiteres Zertifikat schön gerahmt an der Bürowand des Direktors hängt, sondern darum, dass die gewonnen Erkenntnisse in die tägliche Arbeit einfliessen - mit dem Ziel, die Qualität unserer Leistungen, bzw. unserer Arbeit, zum Nutzen unserer Gäste kontinuierlich zu verbessern. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. 
                                                    

 

In Kürze

Anlage
Baujahr
Gäste/Std.
Länge
Luftseilbahn Fiesch-Kühboden
1966
270
2937 m
Neubau 100er Kabine
1974
800
2940 m
       
Luftseilbahn Fiescheralp-Eggishorn
1968
210
1836 m
Umbau
1988
500
1836 m
Skilift Elsenlücke
Abriss im Jahr
1974
2010
1000

1241 m

Skilift Laxeralp I
1980
1000
396 m
Skilift Laxeralp II
1980
1000
398 m
Doppelskilift Trainer I u. II
1987
je 1200
je 219 m
4er Sessellift Flesch
1993
2400
1357 m
4er Sessellift Heimatt
2000
1400
1145 m
6er Sessellift Talegga 2010 2200 1782 m
       
Besonderheiten
Baujahr
Kapazität
 
Panoramasaal Gletscherblick
1987
80 Sitzplätze
 
Schneeanlage mit Speichersee
1996/97
48 000 m3
Speichersee
 
       
Gastgewerbe
Baujahr
Kapazität
 
Hotel Restaurant Kühboden
1969/90
250 Sitzplätze
 
   
150 Terrassensitzplätze
 
Hotel  
20 Betten
 
Touristenlager

 
80 Betten